Persönliches zum Jahresende 2020 › Bernd Geropp


Am Ende des Jahres nehme ich mir immer die Zeit für einen Rückblick. Ich frage mich dann:

  • Was ist gut gelaufen?
  • Was ist schlecht gelaufen?
  • Was habe ich gelernt?

Das Jahr 2020

2020 hat für jeden viel Veränderung gebracht. Für manche war es durch Corona ein sehr bitteres Jahr mit beruflichen wie auch persönlichen Einschränkungen.

Besonders schlimm ist es, wenn man selbst oder jemanden aus der Familie hat, der eine starke Covid19 Erkrankung durchmachen musste oder sogar daran starb oder oder wenn die eigene Existenz durch die Corona Regelungen und Einschränkungen gefährdet ist.

Bei mir und in meinem Umfeld ist glücklicherweise gesundheitlich alles positiv gewesen. Allerdings ist beruflich auch bei mir einiges schief gelaufen: Sicher geglaubte Aufträge kamen ab April doch nicht und Projekte wurden verschoben oder sogar storniert.

Schauen wir auf das Positive!

Aber ich möchte gerne vor allem auf das Positive schauen. Denn wenn man genau hinschaut, gab es auch in 2020 viel Positives.

Mir fällt das immer auf, also wenn ich mir einfach wie jetzt am Ende des Jahres genug Zeit nehme für die Rückschau.

Manche machen das mit Hilfe eines Tagebuchs. Da ich kein Tagebuch schreibe, mache ich es so, dass ich einfach meinen Outlook Kalender heranziehe und wochenweise durch die Monate gehe, angefangen beim Januar. Da ich alle Termine in meinen Outlook Kalender eintrage, bekomme ich so ein gutes Gefühl, was alles passiert ist.

Und es ist immer so – in den letzten Jahren wie auch in 2020 – ich bin jedes mal positiv überrascht, wie viel ich doch gemacht habe und wie viel passiert ist – selbst wenn ich das Jahr ganz anders geplant hatte und wenn ich mir meine Ziele anschaue und wieder mal viele nicht erreicht habe.

Trotzdem bin ich dann positiv gestimmt, weil ich dann merke, dass ich doch so vieles umgesetzt habe.

Change zum Online

In diesem Jahr beispielsweise habe ich mein Geschäft noch stärker auf Online ausgerichtet.

Zwar hatte ich schon in den vorherigen Jahren einen Großteil meiner Tätigkeiten Online ausgeführt, also manche Trainings, Coachings und das Mentoring, aber es gab da doch einige Ausnahmen.

So war ich beispielsweise überzeugt, dass ganztägige Workshops nicht online funktionieren. Tja, und was soll ich sagen: Da bin ich eines Besseren belehrt worden.

Meine Erfahrungen mit Online-Workshops

Nachdem ich einige halb- und ganztägige Online-Workshops veranstalten musste und mich näher damit beschäftigt habe, kann ich heute sagen: Das funktioniert sehr wohl und auch sehr gut.

Ja, ein bisschen fehlt mir da schon der persönliche Touch, wenn man bei Präsenzworkshops vielleicht danach gemeinsam mit den Teilnehmern noch etwas Essen oder Trinken geht, aber ansonsten fehlt da nichts.

Ich glaube sogar, wenn es richtig gemacht wird, dann ist es in manchen Teilen sogar noch effizienter.

Wenn Sie hierzu Näheres zu Meinen Erfahrungen mit Online-Workshops wissen wollen. Ich habe darüber ein YouTube Video gemacht:

Was ist sonst passiert?

In den letzten Jahren habe ich mein Unternehmen so aufgebaut, dass ich möglichst viel automatisiert habe.

Das, was ich nicht automatisieren konnte, habe ich selbst gemacht oder möglichst an Servicedienstleister ausgelagert.

Mein 1. Vollzeitmitarbeiter

Dieses Jahr war es aber für mich jetzt soweit. Genau zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns – also Mitte März – hat Alex, mein erster angestellter Mitarbeiter, angefangen bei mir zu arbeiten.

Das Onboarding erfolgte fast ausschließlich Online, aber es hat trotzdem hervorragend funktioniert. Aufgrund von Corona konnten wir uns zwar nur etwa 1 mal im Monat in Aachen treffen, aber die Zusammenarbeit mit Hilfe von E-Mail und Zoom läuft so gut wie ich es gar nicht erwartet habe.

Auch jetzt arbeiten wir hauptsächlich vom Home Office aus und sehen uns nur 1 oder 2 mal in Aachen. Vieles, was Alex und ich in den letzten Monaten entwickelt und veröffentlicht haben, wäre ohne die Arbeit und Kreativität von Alex nicht möglich gewesen. Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle auch herzlichst bei ihm bedanken.

Leadership Intensive

Mitte des Jahres haben wir mit einem neuen Angebot gestartet: Leadership Intensive. Das ist mein Mentoring Programm für Unternehmer. Damit helfe ich Inhabern von mittelständigen Unternehmen mehr Zeit, Erfolg und Selbstbestimmung zu bekommen.

Ich freue mich sehr, dass die Rückmeldungen der Teilnehmer sehr positiv sind. In einem der nächsten Podcasts werde ich da mehr dazu erzählen.

Wenn Sie Unternehmer sind und zu viel im Unternehmen und zu wenig am Unternehmen arbeiten und ja einfach aus dem operativen Hamsterrad raus wollen um mehr Zeit für Wesentliches zu haben, dann schauen Sie doch mal hier vorbei:

Klaus Buhmann

Ach ja, und dieses Jahr habe ich es mir gegönnt: Gemeinsam mit großartigen Schauspielern und einem wunderbaren Regisseur habe ich meinen ersten Kurzfilm gedreht.

Ich spiele da die Hauptrolle: Klaus Buhmann, einen Charakter, den ich bislang auch in kurzen Szenen meiner YouTube Videos spiele.

Um was geht es in diesem Film?

Klaus Buhmann ist cholerisch, leicht narzistisch aber überzeugt eine gute Führungskraft zu sein. Als Bereichs- und Niederlassungsleiter des Pumpenherstellers Fluidtronic AG sucht er einen neuen Mitarbeiter, um die Position eines Produktmanagers zu besetzen.

Die Zentrale hat ihm für die Bewerbungsgespräche eine Personalerin, Frau Zielinski, zur Seite gestellt, ja und damit beginnt das Ganze…

Hier können Sie den 10 min Film anschauen:

Tja und wie geht es nun weiter in 2021?

Die Planung steht noch nicht ganz, aber soviel kann ich schon sagen: Da kommt einiges!

Es werden wieder mehr Podcastfolgen kommen, natürlich geht es auch mit YouTube Videos weiter – und zwar in deutsch und englisch und ach ja, einen Folgefilm mit meinem Alter Ego: Klaus Buhmann wird es auch geben.

Neues bei der Online-Leadership-Platform

Die Online-Leadership-Platform wird in 2021 überarbeitet. Deswegen habe ich sie auch nur noch bis zum 31.12.2020 geöffnet, also bis Ende diesen Jahres für neue Teilnehmer.

Am 31.12.2020 um 24 Uhr schließe ich den Zugang. Dann nehme ich erst mal keine weiteren Teilnehmer mehr auf. Ich weiß noch nicht sicher, wann ich sie wieder öffne, dann aber zu einem deutlich höheren Preis.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, teilzunehmen, nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, damit Sie sich den günstigen Preis noch sichern können. Klicken Sie hier: Online-Leadership-Platform.

Selbstverständlich erhalten alle bisherigen aktiven Teilnehmer auch weiterhin Zugang zur Online-Leadership-Platform und zu allen Neuigkeiten und Veränderungen in der Online-Leadership-Platform.

Das Vision Finder Programm

Über ein weiteres neues Projekt kann ich auch schon sprechen. Und zwar über die Kooperation mit meinem Freund Olaf Kapinski.

Wir haben in den letzten Monaten uns immer wieder unterhalten. Und ein Thema kam immer wieder hoch: Und zwar das Thema Unternehmensvision.

Das Problem:

Es gibt da draußen viele mittelständische Unternehmen, die schon mehrere Jahre erfolgreich am Markt sind und eigentlich läuft es bei denen ganz gut.

Das Unternehmen ist in den letzten Jahren gewachsen, aber naja der Wettbewerbsdruck wird stärker und immer häufiger finden sich diese Unternehmen in einem harten Preiskampf wieder. Dadurch gehen die Margen runter. Es macht einfach nicht mehr so viel Spaß wie früher.

Auch fällt es denen immer schwerer wirklich gute Mitarbeiter zu finden und dann auch zu halten.

Die Frage ist: Woran liegt‘s?

Ein wichtiger Punkt ist der Folgende: Meist ist es nicht mehr richtig klar wofür das Unternehmen noch steht. Das berühmte “Warum?” “Warum tut Ihr was Ihr tut?” ist nicht mehr klar oder zumindest nicht mehr klar kommuniziert worden.

Wenn die Mitarbeiter nach der Unternehmensvision oder dem „Warum?“ fragen, fühlt sich der Chef wie auch die Führungskräfte unwohl.

Zwar gibt es Antworten auf die Fragen „Was macht uns besonders?“ oder „Was macht unser Unternehmen anders als andere?“ Aber wenn man ehrlich sind, sind das meist nur Phrasen, allgemeinverbindliche Trivialitäten oder austauschbares BlaBla.

Inspirierend wirkt das alles nicht. Es fehlt die klare Linie und ein kraftvolles Bild der Zukunft. Eine mitreisende Unternehmensvision gibt es nicht, bzw. gibt es nicht mehr. Zumindest ist sie weder klar formuliert noch den Mitarbeitern und Führungskräften bekannt.

Unsere Lösung

Und deshalb bieten Olaf und ich ab nächstem Jahr das Vision-Finder-Programm für mittelständische Unternehmen an:  In nur 8 Wochen zur inspirierenden Unternehmensvision!

Übrigens wir werden mit 6 Unternehmen im März starten. Wenn Sie dabei sein wollen, fragen Sie frühzeitig an, denn Sie kennen das ja: Wer als Erstes kommt, ist dabei.

Wenn das was für Ihr Unternehmen ist, dann klicken Sie hier.
Das Vision-Finder-Programm

Sie sehen also, im nächsten Jahr kommt einiges. Ich jedenfalls freue mich sehr auf das Jahr 2021.

Aber jetzt wünsche ich Ihnen für die kommenden Tage ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Nutzen Sie die Zeit für Entspannung und machen auch Sie mal einen Rückblick anhand Ihres Kalenders. Sie werden wahrscheinlich erstaunt sein, dass 2020 doch gar nicht so schlecht war.

Herzliche Grüße aus Aachen

Weiterführende Links

Das inspirierende Zitat

“Große Zeiten sind immer Zeiten, in denen alles schief geht.”

Theodor Fontane



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